Wolfgang Stangl 20' - Eigentor nach Ecke von Wolfi
Andreas Stangl 40'
Roland Tumpfer 62'
Andreas Stangl 82'
Gelbe Karte
Alois Schwellensattl 75'
Zusammenfassung
Im letzten Meisterschaftspiel der Hinrunde traf der ASC St. Pankraz auf den Tabellenzweiten aus Meran und somit ging es im direkten Duell um den Herbstmeistertitel. Die Pankrazer Spieler waren hoch konzentriert und man konnte die positive Anspannung förmlich greifen. Das Spiel konnte kaum besser beginnen. Bereits in der 2. Minute startete Luki von der Mitte des Feldes, spielte zwei Gegenspieler aus und schoss von der Strafraumgrenze trocken zum 1:0 ins lange Eck. Die Pankrazer ließen aber nicht locker und kamen in den nächsten Minuten zu mehreren Möglichkeiten. Der Gegner wurde regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt und kam kaum über die Mittellinie hinaus. In der 4. Minute feuerte Hannes einen Schuss von Halbrechts auf das Tor, in der 15. Minute flankte Roli von rechts, die Direktabnahme von Andi Stangl ging aber genauso am Tor vorbei wie ein Schuss von Luki in der 17. Minute, den der Torhüter mit Glück zur Ecke abwehrte. Die nachfolgende Ecke wurde von Wolfi so scharf zum Elferpunkt gebracht, dass ein Verteidiger der Meraner beim Versuch, den Ball heraus zu schießen, direkt auf das eigene Tor zielte und den Ball unhaltbar für den Torhüter zum 2:0 für Pankraz ins lange Eck beförderte. Die einzige nennenswerte Aktion in Richtung Pankrazer Tor gelang den Gästen in der 21. Minute nach einem typischen Foul von Daniel an der Strafraumgrenze, aber der Freistoß ging um einiges über das von Michl bestens geschützte Gehäuse. In der 30. Minute machte der ansonsten gute Schiedsrichter allerdings nicht die beste Figur, indem er einen klaren Elfmeter für die Pankrazer nicht gab. Wolfi erhielt kurz vor dem Strafraum den Ball, überspielte zwei Verteiger und wurde vom letzten Mann im Strafraum von den Beinen geholt. Der fällige Elfmeterpfiff blieb aber aus. Es folgten weitere Möglichkeiten der Pankrazer, die sich keineswegs mit dem bisherigen Resultat zufrieden gaben und so fiel nach einer neuerlichen Ecke in der 40. Minute das 3:0. Werner trat diese von der linken Seite in den 5-Meter-Raum, wo Stangl Andi goldrichtig stand und den Ball aus kurzer Distanz versenken konnte. Mit dem beruhigenden Vorsprung von 3:0 ging man also in die Pause und man erwartete nach der Halbzeit ein Nachlassen der Pankrazer.
Dem war aber nicht so. Die Spieler wollten zeigen, warum man in der Tabelle ganz vorne steht und spielten den Gegner förmlich an die Wand. Es folgte das 4:0 in der 62. Minute durch Roli nach einem herrlichen Zuspiel von Luki. In der 70. Minute kam es im Strafraum der Meraner wieder zu einer brenzligen Situation, als Stangl Andi einen Verteidiger aussteigen ließ und prompt von diesem zu Boden gerissen wurde, der fällige Elfmeter wurde aber neuerlich nicht gegeben. Kein Vorwurf an den Schiedsrichter, der diese Aktion aus seiner Entfernung unmöglich sehen konnte. Für Aufregung bei dieser Gelegenheit sorgte allerdings Luis, der sich gerade in der Aufwärmfase an der Außenlinie befand und den Elfmeter beim Schiedsrichter lauthals einforderte. Prompt wurde er hierfür vom Schieri mit der gelben Karte bedacht und trug somit zur Aufbesserung der Mannschaftskasse bei, vor allem deswegen, weil er noch nicht einmal eingewechselt war und schon eine Verwarnung erhielt. Kommt auch nicht alle Tage vor. Aber das tat dem Spielfluss keinen Abbruch und so erhöhte Stangl Andi nach einem herrlichen Pass von Werner in der 82. Minute noch zum Endstand von 5:0. Dieser Bericht mag etwas einseitig erscheinen, aber es wurden über die gesamte Spielzeit beim besten Willen keine nennenswerten Chancen der Meraner verzeichnet und somit ging der Sieg der Pankrazer auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung. Die Pankrazer sind somit Herbstmeister und hätte man gegen Mitte der Meisterschaft nicht einen leichten Durchhänger gehabt, der Vorsprung in der Tabelle wäre noch deutlicher ausgefallen. Man sollte aber nicht zu vermessen sein und weiterhin konzentriert an die Sache herangehen, ansonsten könnte man schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen landen. Freuen wir uns aber inzwischen mit dem ASC St. Pankraz über den erkämpften Herbstmeistertitel und wünschen wir alles Gute für die Rückrunde.